Telekom: Weniger Callcenter-Schließungen als geplant

Bereits im September 2008 hagelte es Proteste, weil die Deutsche Telekom 39 der insgesamt 63 Callcenter ankündigte zu schließen. Sogar die davon betroffenen Kommunen haben sich, wie berichtet wurde, schriftlich an Bundesfinanzminister Peer Steinbrück gewandt. Nun scheint, wie die dpa berichtet, eine Einigung erzielt worden zu sein. Danach werden nur einige der Standorte aufgegeben. Insgesamt werden es bis zum Jahr 2011 30 Callcenter sein. 33 werden auch über das Jahr 2011 hinaus erhalten bleiben. Die Telekom gibt dabei auch für alle sonstigen Kundencenter eine Standortgarantie bis 2012.

Der jetzigen Einigung vorausgegangen waren drei erfolglose Verhandlungsrunden. Nach den ursprünglichen Plänen der Telekom hätten 8.000 der 18.000 Mitarbeiter in den Callcentern ihren Arbeitsplatz wechseln müssen, was nach deren Meinung einem verdeckten Stellenabbau gleichkam. Es geht hauptsächlich darum, dass die Arbeitplätze der 8.000 Mitarbeiter weit vom bisherigen Standort entfernt gelegen hätten.

Die Telekom hat nun angeboten, davon betroffenen Mitarbeitern, Stellen bei der Telekom-Tochter Vivento Customer Service GmbH anzubieten.

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