Freenet: Entlassungen und zukünftig Konzentration auf Mobilfunk

Die Finanzkrise macht auch vor der Mobilbranche nicht Halt. So haben sich die Befürchtungen der Belegschaften von Freenet und Debitel bewahrheitet: Am vergangenen Donnerstag wurde durch Freenet bekannt gegeben, dass das Unternehmen rund 1.000 Stellen streichen wird. Der Standort Elmshorn wird dabei komplett geschlossen. Hier hat bislang die Freenet-Tochter Talkline ihre Zentrale. 160 Mitabeitern dort will man anbieten künftig in Büdelsdorf zu arbeiten. Zurzeit arbeiten dort rund 650 Mitarbeitern, und auch am Debitel Hauptsitz Stuttgart werden 300 Stellen wegfallen. Gestrichen werden sollen vor allem Stellen mit Doppelfunktionen und Außendienstarbeitsplätze. Dabei strebt man nach der Auskunft von Freenet aber nicht nur eine Verschlankung der Belegschaft an, sondern auch eine Konzentration auf die so genannten kundennahe Bereiche. Gemeint ist damit der Zentralbereich, das Mobilfunkgeschäft. Die Shop-Aktivitäten will man dabei künftig am Standort Oberkrämer (gelegen in der Nähe von Berlin) künftig bündeln. Erhalten bleiben hingegen unverändert die Standorte, die für den Kundenservice zuständig sind - Erfurt und Kaiserslautern.

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