Congstar nutzt Leitungen der Konkurrenz

Wie die Telekom-Tochter Congstar bereits im August 2008 angekündigt hatte, wird Congstar zukünftig auch die Netzleitungen der Konkurrenz nutzen wird. Ein Termin hierfür wurde allerdings nicht genannt.

Branchenberichten zu Folge ist es nun aber soweit: Der DSL- und Mobilfunkanbieter wird nicht mehr länger das Netz des Mutterkonzerns Telekom nutzen, sondern das des Mitbewerbers QSC. Glaubt man den Ankündigungen der Konzernleitung von August 2008, dann werden zukünftig auch die Leitungen von anderen Konkurrenten mitgenutzt werden.

Das Handelsblatt sieht den Grund für den „Überlauf zur Konkurrenz“ vorwiegend darin, weil die Konzernmutter Telekom, Congstar keine Vorzugskonditionen gibt. Die Preise des Marktführers sind dabei bekanntlich reguliert, die Konkurrenz viel günstiger. Congstar wird nach Einschätzung des Handelsblatt damit eine Kostensenkung von 20 Prozent erreichen können.

Den Grund für den „Überlauf“ zur Konkurrenz sieht die Zeitung vor allem darin, dass es der Deutschen Telekom nicht erlaubt ist, Congstar Vorzugskonditionen anzubieten. Darüber hinaus seien die Preise des Marktführers reguliert, sodass die Mitbewerber ihre Leitungen zum Teil günstiger anbieten könnten. QSC stellt Congstar dabei die komplette Netzdienstleistung – ADSL2+ inklusive den VoIP-Sprachdienst zur Verfügung.

Einer QSC-Pressemeldung zufolgte wurde über die finanziellen Details zwischen den Parteien Stillschweigen vereinbart.

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